Evangelische Pfadfinder

Standard

Auch wenn die Idee Baden Powells unabhängig von einer Kirche entstand, so beinhalten seine Ziele seit den Anfängen auch eine geistliche Dimension. Für ihn war es selbstverständlich, dass der Mensch nicht nur in Verantwortung vor sich selbst und vor seinen Mitmenschen lebt, sondern auch in der Verantwortung vor Gott.
Evangelische Pfadfinder sehen in der Pfadfinderarbeit ein Methode der evangelischen Jugendarbeit. Pfadfinderarbeit hat gegenüber anderen Formen kirchlicher Angebote an Kinder und Jugendliche ein eigenes unverwechselbares Profil.

Die Gemeindepfadfinder treffen sich in regelmässigen (verbindlichen) Gruppen. Sie bieten Kindern eine Gemeinschaft, in die sie hinein wachsen können, in der sie spielerisch lernen und neue Erfahrungen machen (learning by doing). In ihrer Kirchengemeinde übernehmen sie Dienste und diakonische Aufgaben.

Die Gemeindepfadfinder wollen Mädchen und Jungen zu mündigen Christen erziehen, die sprachfähig im Glauben sind. Deshalb gehören Andachten, Bibelarbeiten, Singen und Gottesdienste als fester Bestandteil dazu.

Ökumene

Standard

Ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Galater 3,28

Auch wenn wir, durch die Anbindung an die Kirchengemeinde, Evangelische Gemeindepfadfinder sind, so sind wir als Pfadfinder offen für Kinder und Jugendlicher aller Konfessionen. Das Verbindene unseres Glaubens und des Pfadfindertums ist stärker als das Trennende der Konfessionen. Ökumenisches Lernen ist Bestandteil unserer Pfadfinderarbeit. Am Anderen ist das Eigene manchmal leichter zu erkennen. Jeder und jede soll in ihrem je eigenen Christsein gestärkt werden und sich weiter entwickeln. Deshalb soll die Teilnahme an Gottesdiensten und Veranstaltungen in ökumenischer Offenheit gelebt werden.

Kirchentag

Standard

Da wollen wir mal hin!

Pfadfinder und Pfadfinderinnen der verschiedenen Verbände helfen bei kirchlichen Großveranstaltungen wie Kirchen- oder Katholikentag. Sicher ist es ein besonderes Erlebnis in so einem großen Ganzen als Helfer und Helferin mitzuwirken und andere Stämme kennenzulernen. Nirgendwo werden die Pfadfinder so sichtbar für „normale“ Menschen wie auf dem Kirchentag. Ohne Pfadis ginge da nichts.

Wenn unsere Sippe stabil genug sind und das notwendige Alter erreicht haben, dann sind wir sicher auch dabei, wenn es heißt: „Papphocker falten“ oder „Halle überfüllt“.