Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder!

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Pfadfinder oder Pfadfinderin wird man nicht durch die offizielle Mitgliedschaft in einem Verband. Pfadfinder wird und bleibt man ein Leben lang durch die Erlebnisse, Freundschaften und die gemeinsame Idee.

Viele Pfadfinder treffen wir und wissen es gar nicht. Doch wenn man genau darauf achtet, kann man einen Pfadfinder an Kleinigkeiten seines Verhaltens erkennen.

Pfadfinderversprechen

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Jeder Pfadfinder und jede Pfadfinderin legt sein/ihr Pfadfinderversprechen ab. Es ist das ein Bekenntnis jeder/jedes Einzelnen zu den Idealen der Pfadfinderbewegung. Die ursprüngliche Fassung wurde durch den Gründer der Pfadfinderbewegung Baden-Powell formuliert.

Die drei Kernpunkte des Versprechens sind

  • Verpflichtung gegenüber Gott,
  • Verpflichtung gegenüber den Mitmenschen,
  • Verpflichtung gegenüber sich selbst.

Wir versprechen:

Im Vertrauen auf Gott verspreche ich, Gott zu dienen, dem Nächsten zu helfen und nach dem Pfadfindergesetz zu leben.

Pfadfindergesetz

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  • Der Pfadfinder ist treu und achtet den anderen.
  • Der Pfadfinder spricht die Wahrheit.
  • Der Pfadfinder hilft, wo er kann.
  • Der Pfadfinder ist ein guter Kamerad.
  • Der Pfadfinder ist ritterlich und höflich.
  • Der Pfadfinder schützt die Natur.
  • Der Pfadfinder ordnet sich ein.
  • Der Pfadfinder ist tapfer, fröhlich und unverzagt.
  • Der Pfadfinder ist genügsam.
  • Der Pfadfinder geht mit sich und mit dem, was ihm anvertraut ist, verantwortlich um.

Weltweite Verbundenheit

CC-BY-SA by Jörg Bürgis; August 1996
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Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind die größte Jugendbewegung der Welt. In 153 Ländern sind ca. 38 Millionen Kinder und Jugendliche als Pfadfinder aktiv. Man schätzt das ungefähr 300 Millionen Menschen auf der Welt durch die Pfadfinderei geprägt wurden. Ganz nach dem Motto: einmal Pfadfinder – immer Pfadfinder.

Boy Scouts und Girl Guides können viel zum Frieden auf der Welt beitragen. Gesetz und Versprechen sind in allen Ländern gleich, und wenn wir nun nach diesen Richtlinien alle dem gleichen Ziel zustreben, sollten wir unseren Teil zur Vermeidung neuer Kriege tun können und dem Frieden und der Gerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen.

Baden Powel

Durch die Weltweite Verbundenheit der Pfadfinderbewegung entsteht ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir sind über die Grenzen einzelner Staaten hinweg mit unseren Pfadfinderbrüdern und -schwestern zu einer großen Einheit verbunden. Dies mag für uns ein faszinierendes Erlebnis sein. Es bedeutet aber auch, andere Menschen in ihrer Umgebung und Zeit, ja in ihrer – für uns vielleicht ungewohnten – kulturellen Umgebung zu akzeptieren und zu verstehen. Der Umgang mit anderen Religionen und Kulturkreisen, mit Menschen anderer Hautfarbe oder Herkunft bereichert unsere Sicht des Lebens. Wenn es uns gelingt, zu vermitteln, dass wir aus dem Spannungsfeld von Verschiedenartigkeit und Gemeinsamkeit die wahre Einstellung zur weltweiten Verbundenheit finden, haben wir einen – wenn auch kleinen – Beitrag zum Weltfrieden geleistet.

Ein sichtbares Zeichen der weltweiten Verbundenheit sind die Jamborees, die alle vier Jahre in einem anderen Land der Welt stattfinden. Bis zu 40.000 Pfadis aus Indien, Kenia, Brasilien, den USA, Deutschland oder einem der anderen 153 Länder nehmen daran teil. Das nächste Jamboree findet 2015 in Japan statt.

Pfadfinder trotz allem

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Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind offen für alle Kinder und Jugendliche, die dazu kommen wollen. Ganz egal, ob die Schule dir schwer fällt, du im Rollstuhl sitzt oder deine Familie auf Hartz IV angewiesen ist. Wir freuen uns über jeden Jungen und jedes Mädchen. Werd‘ ein Pfadi!